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Begrüßung Schulleiter Heiner Neuner

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Schulleiter Heiner Neuner

Frau Staatssekretärin Huml,

Herr Generalvikar Kestel,

Herr Vorstand Lettenmeier,

Herr Marketingleiter Vollertsen

lieber Eduard Nöth,

liebe Gäste aus nah und fern,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

meine sehr verehrten Damen und Herren,

im Namen der KLVHS-Feuerstein heiße ich Sie herzlich willkommen.

Danke, dass Sie der Einladung gefolgt sind. Ihr Kommen zeigt die Verbundenheit mit dem kirchlichen Lernort KLVHS und dem Anliegen.

Begrüßen darf ich unseren Generalvikar Kestel. Verantwortung für die Schöpfung wahrnehmen und den Menschen in den ländlichen Räumen Zukunft und Hoffnung vermitteln, das sagt sich leicht hin. Aber es verlangt immer wieder den Mut nach vorne zu blicken und den Menschen zuliebe beispielhaft in der Umsetzung neue Wege zu gehen. Ich danke der Bistumsleitung für die Rückenstärkung und Unterstützung.

„Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere“, so die Anfangsworte in Art. 20a im Grundgesetz zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen.

Frau Staatssekretärin Huml herzlich willkommen am Feuerstein und bei Ihnen darf ich hinzufügen, ich danke der bayerischen Staatsregierung für die Unterstützung. Erst am vergangenen Freitag war bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Vertretern des Landwirtschaftsministeriums die Rede von der zunehmenden Bedeutung der gesunden Ernährung. Sichtbarer Ausdruck für die politische Wertschätzung unserer Arbeit ist die namentliche Berücksichtigung der Bildungszentren Ländlicher Raum im bayerischen Agrarwirtschaftsgesetz. Lieber Eduard Nöth, sie und ihre Partei haben das in der letzten Legislaturperiode nach Kräften unterstützt. Herzlich willkommen und vielen Dank für die freundschaftliche Verbundenheit.

Das Neue, den anstehenden Wandel in Respekt vor dem Überlieferten und Bestehenden in die Fläche tragen und dafür sorgen, dass das Christentum sich nicht in die Kirchen einschließt, sondern aus dem Glauben heraus in die Welt geht und die ländlichen Kommunen sich immer wieder erneuern, dass Weltverantwortung ganz praktisch wahrgenommen wird, ist eine unserer Aufgaben.

Ich begrüße ganz herzlich unseren Vizelandrat Georg Lang und freue mich, dass in seiner Person auch der Gößweinsteiner Bürgermeister anwesend ist, haben wir doch 2002 auf 2003 während der Generalsanierung fast ein Jahr zu seiner Gemeinde gehört. Auch die Stadt Ebermannstadt ist durch den 2. Bürgermeister Alfons Dorn vertreten. Herzlich willkommen. Unser Bürgermeister Kraus verhandelt in Bamberg und bringt hoffentlich gute Kunde mit.

Mit dem Modell Bioverpflegung wollen wir für Hausgäste und Region beispielhaft ein zukunftsweisendes Zeugnis geben und unseren Gründungsauftrag „Der Zeit eine Nase weit voraus sein, um sie zu gestalten“ und für „entschiedene Menschen an entscheidende Stellen“ zu sorgen, verlebendigen.

Der Vorstand - ich begrüße ganz herzlich Vorsitzenden Fritz Kroder und Susanne Schmidt von den Ehemaligen - hat deshalb die Neuausrichtung des Verpflegungskonzepts beschlossen und das Haus hat vor einem Jahr den Umsetzungsprozess begonnen. Und wenn ich dem Generalvikar vorhin für die Rückenstärkung aus Bamberg gedankt habe, erinnere ich hier dankbar an Domkapitular Elsner. Leider kann sein Nachfolger Prof. Wünsche nicht anwesend sein.

Lebensmittel sind Mittel zum Leben. Als hochwertige, möglichst naturbelassene Produkte verdienen sie einen zentralen Platz. Sie sind kostbar als gute Kost, ihr Geld wert, weil wir, jung wie alt davon leben. Essen ist kulturgeschichtlich gesehen ein sehr intimer, persönlicher Vorgang und zugleich immer auch sehr ein gemeinschaftsförderndes Ereignis. Gerade eine kirchliche Landvolkshochschule mit dem integrativen Konzept des Langzeitlernens ist hier gefragt.

Zu Recht fordert die KLJB die Aufnahme von Ernährungssouveränität in die UN Menschenrechtscharta. Dazu wollen wir zu dem Leitthema Ernährung eine wegweisende profilierte Antwort geben.

Beim Essen sollte doch das Beste gerade gut genug sein! Ob wir diesem hohen Qualitätsanspruch von den Voraussetzungen her und in der Praxis genügen, dazu hat uns das unabhängige Institut ABCERT auf Herz und Nieren geprüft. Herr Lettenmeier herzlich willkommen. Erst diese Prüfung schließt die Tür zur Mitgliedschaft bei Bioland als Gastropartner auf. Herzlich willkommen Herr Vollertsen.

Mit ihnen beiden begrüße ich aus dem Kreis der Biolieferanten die Eheleute Görl. Mit Gabriel Deinhardt begrüße ich einen Veteranen der Biobewegung und den Vorsitzenden vom Diözesan Sachausschuss Land.

Unter uns sind die Leiterin der Touristinformation Ebermannstadt Angela Theiler, Herr Horn von der Leitung des Gymnasiums Fränkische Schweiz und Vorsitzender des Dekanatsrats. Schön, dass ihr hochgekommen seid.

Wir setzen bewusst auf die Küche vor Ort, wo Kochen ein erlebbares Geschehen und Essen ein genussvolles Ereignis ist. Qualität in diesem Sinne verstehen wir als einen Impuls, bei der Verpflegung die Wertschöpfung vom Verzehr und von der Region her aufzubauen und betriebswirtschaftlich zu bewerten. Die kleinräumigen fränkischen Landschaften mit ihren natürlichen Besonderheiten eignen sich für eine möglichst naturbelassene Produktveredlung vor Ort. Landbewirtschaftung in Zukunft verstärkt in diese Richtung zu betreiben, dafür treten wir ein und sehen darin eine Steigerung von Auskommen, Wohlstand und Identifikation mit der Heimat, letztlich ein Zeichen für Vitalität.

Es entspricht für meine Begriffe auch genau dem, was unser Erzbischof mit Blick auf die internationale Armutsbekämpfung als Satzungsziel der von ihm initiierten Stiftung fordert: „Förderung der kleinparzellierten Landwirtschaft“

Gesunde Ernährung, möglichst regional unter fairen Bedingungen erzeugt, verbunden mit einer hohen unternehmerisch abgesicherten Veredelungsfähigkeit und Wertschöpfung vor Ort müssen in den kleingliedrigen fränkischen Kulturlandschaften wieder eine Einheit werden.

Wie wertvoll die regionale Betriebs- und Branchenvielfalt ist und wie sehr sich dafür die finanzielle institutionelle Blickrichtung lohnt, die Sparkassen wie die Volks- und Raiffeisenbanken leben von dieser ländlichen Verwurzelung. Ich begrüße den örtlichen Geschäftsstellenleiter der Volksbank Herrn Kotschenreuther.

Die Zertifikatsübergabe mit der Präsentation des Feuersteiner Biotellers erfolgt im Rahmen eines zweitägigen Küchenworkshops.

Der Plankstettener Pionier der Bioküche Küchenmeister Anton Klein verrät heute und morgen dem Küchenteam die Geheimnisse der Bioküche. Kirchlicher Lernort Feuerstein ganz praktisch. Wir dürfen von den Erfahrungen aus Plankstetten profitieren und müssen das Rad nicht neu erfinden. Herr Klein, herzlichen Dank.

Herr Generalvikar die Eichstätter sind wunderbare Nachbarn und die Plankstettener gute Freunde. Was ich von den Eichstättern gesagt habe gilt auch von den Würzburgern. Ich begrüße vom Exerzitienhaus Himmelspforten Frau Reuß.

Und das mit den guten Freunden gilt erst recht für die unmittelbaren Feuersteinnachbarn und da begrüße ich den Nachbarn und Freund H.P. Kaulen und die stellv. HWLerin Frau Herbst. Schön, dass ihr da seid.

Unsere Anliegen in die Öffentlichkeit tragen, dafür ist die Presse unverzichtbar. Ich begrüße die Vertreter und danke für die Berichterstattung.

Doch in einem Bildungshaus gibt es neben den Worten die „Abstimmung mit den Füßen“, entscheidend sind für uns vom Haus begeisterte Gäste und Kursteilnehmer. Die Einschätzung, „da mußt Du hoch“ davon leben wir.

Hier darf ich den Ausbildungsleiter vom BRK Heinz Hermannstädter begrüßen. Das BRK ist eine verlässliche Größe und immer herzlich willkommen. 2010 haben wir miteinander viel erreicht

Zu den treuen Partnern zählen auch Helmut Hof und Dr. Wolfgang Stahl mit seiner lieben Frau Ursula.

Bibelkurse seit Jahrzehnten, die Ikonenkurse und in diesem Jahr zum 35. Mal die Forchheimer Musikwoche auf dem Feuerstein. Eure Verbundenheit und euer Zuspruch sind unbezahlbar. 25x lieber Franz-Josef Saam hast du die Musikwoche geleitet - und dich dann aus dem Vollen heraus zurückgezogen. Du bist ein Beispiel dafür, Weichenstellungen gilt es vorausschauend vorzunehmen. Genau der richtige Musiker für heute.

Eines weiß ich aus meiner Leitungstätigkeit: Ein Haus steht und fällt mit einem motivierten Personal, das die Qualität, das Willkommensein, die Gastfreundschaft aus dem Herzen lebt und verkörpert und immer wieder auch der Zukunft der Einrichtung zuliebe zu Veränderungen bereit ist und mitträgt.

Mit diesem Dank darf ich das Hauspersonal herzlich willkommen heißen und Frau Nickl und dem Küchenteam wünsche ich, dass ihr durch Eure Kochkünste für begeisterte Kursteilnehmer und ein volles Haus sorgt. „Uns allen wünsche ich ein weiteres kreatives und organisches Wachstum der Landvolkshochschule“ so hat es treffend Heinrich Rudrof geschrieben und mir obendrein einen guten Schlusssatz gegeben.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und uns eine angenehme Feier.